Immer eine Reise wert - Fumetto
Samstag stand gross Luzern auf der Agenda - genauer gesagt
Fumetto, der Schweiz grösstes Comic-Festival. Auf die Gefahr hin, dann doch zu müde zu sein, hatte ich es auf die Zeit nach der Bewerbungsprozedur gelegt.
Aber hat ja geklappt. Ist eigentlich immer ein inspirierender Anlass - so auch dieses Jahr: und einziger, gleichfalls alljährlicher Wehrmutstropfen - das Budget ist danach immer überzogen (obwohl kontinuierlich aufgestockt) - mindestens ein neues Comicbuch ist immer nicht eingeplant.
Zum Beispiel hatte ich Boris Hoppek immer eher als Produzent von Jö-Puppen in Erinnerung. Die Bimbo-Sachen waren bisher nicht real zu mir vorgedrungen. Bis jetzt eben. Eine schöne Anspielung gab’s für die Schweiz. Ein überlebensgrosses Schaf aus dem es hintenrum stark nach echtem Schafsmist roch. Wenn man des Artists Vorliebe für Themen wie Rassismus kennt, wird man da nicht viel falsch verstehen können.
Einen der Highlights - wie das Werk von Christroph Blaint - habe ich mir geschenkt. Erstens nicht so vollständig meine Tasse Tee und zweitens war es mir zu voll. Der Künstler signierte, die Fans umringten ihn. Dafür war es schon toll, Igort im Original zu sehen. Wie bei jedem Fumetto könnte ich mit der Nase immer auf den Glasplatten kleben, unter denen Entwürfe zu sehen sind. Es fasziniert immer wieder neu, wieviele Stationen es braucht, bis so ein Comic dann seine endgültige Form angenommen hat.
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