Vive la Fete!

Sie machen es jedem leicht. Sehr leicht. Auch Nichteingeweihte oder Nur-Begleitungen oder Neue – für alle brauchen Vive la Fete! eigentlich nur runde 5 Minuten – und du bist auf ihrer Seite. Nach meinem inzwischen vierten Konzert kann ich sagen: diese Band ist eine Bank. Jeder Gig eingeprägt, würdig eines Speichervorgangs, der Jahre überdauert. Und immer wieder neu, die Begeisterung direkt danach. Das ist nicht einfach leergefegter Electropop. Das ist Begeisterung am Mischen von Gitarre und Synthie – allein für die Hüfte. Und die kann gar nicht anders als mitmachen. – Und das beste ist natürlich Els Pynoo – ihres Zeichens Muse für den Gitarristen aber eigentlich die Sängerin der Band. Ausstrahlung sagt man dazu. Und dann ist daneben immer noch ein Wundern, wie diese Frau sich bewegt. Mal wie eine Elfe, mal wie eine Ballerina, mal wie ein Fohlen, das ausschlägt – immer elegant. Mit der seltsamen Eigenart, die Bühne barfuss zu betreten, um das gesamte Konzert über auf ihren Ballen zu absolvieren. In der Summe zwingend aufregend.

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