Coda CoverAber Ja! Dieser Tage erreichte mich eine Mail mit der Bitte um Begutachtung. Habe ich getan und kann auf dieser meiner Plattform nur wärmste Weiterempfehlung geben. – Also MIT – Berlins aufsteigender Stern wenn es um angepunktes Electrogefummel geht (vielleicht noch neben Warren Suicide, wenn die nicht gerade ihre Eier in Röhrenjeans gepackt hätten) – tragen ihre erste Ware auf den Musikmarkt. Und da möchte man den Jungs nur Glück wünschen. Wenn alles schön klappt, werden diverse Musikblogs die Combo über den grünen Klee loben. Denn wenn ich mir aus der Last.fm Bandgeschichte die Tracks so anhören, haben sie fürs erste grosse Gesamte ordentlich an der Elektroschraube gedreht und den Punk an den Instrumenten einen guten Mann sein lassen. Punk dagegen ist immer noch der Gesang – und das macht was her. So insgesamt.

Fürs Einstimmen gibt es eine kostenlose Version von Titel Nummer 09 plus zwei Remixen, von denen mir jener von Luke Abott zu ambient ist – und der andere – der von Coma – hat’s gnadenlos auf den den mitreissenden Hüftschwung in der Disko abgesehen. Feine Sache. Und deshalb kommen er und das Original hier zu Zuhören auf diesen Blog.

MIT – Rauch (CODA, 2008) // website // last.fm // label :: Haute Areal MIT – Rauch (Coma Remix) // download aller drei Titel als zip.Paket

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skullintro2.gif… aber in besser als andere. Hatte ich doch gedacht, der Zwitter aus 80er und Ed Banger sei allmählich vorbei. Viel neues jedenfalls kommt nicht mehr aus den Spuren. Aber zwischendurch gibt es noch den einen oder anderen Badeanstaltenhit. – So einer kommt zum Beispiel von The Black Ghosts. Eine muntere Spur synthetisches Piaono, durch den Effektwandler hin genudelt und wieder zurück plus die notwendige Portion Takt. Dann stimmt das Teil. Die Verwandschaft mit Simian Mobile Disco ist nicht zu überhören, auch wenn ich dieses Stück hier weitaus weniger nervig finde. Gibts umsonst bei betterPropaganda.

The Black Ghosts – Any Way You Choose To Give It (Black Ghosts, Juli 2008) // website // label :: IAmSound //

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Im Gefolge von Newcomern wie Crystal Castles ist es derzeit nicht schwer, mit der Kombination von clubfähiger Musik und indiemässigen Verwurzelungen in Kanada Aufmerksamkeiten herauszuarbeiten. (Da wird doch diese Combo hier in direkter Nähe zu Arcade Fire gestellt. Ausserordentlich. Die Fehleinschätzung.) So geschen mit Wrongkong (was ein angestrengter Name). Ich hätte fast weggeschaltet, als ich ihn las. Meine Tanzbeine sind froh, hab ich es nicht getan. Auf jeden Fall passt das verschnittene Zeug aus der Verbandelung zwischen Calgary und Nürnberg hervorragend in die musikalische Sommerstimmung. Der hier vorgestellte, hauseigene Bandremix (Strike Boys sind das Ursprungsprojekt der beiden BandmitgliederTommy Yamaha and Martin Kaisa) kommt mit etwas mehr Drang zum Tanzboden um die Ecke – und das ist bei mir ja nie verkehrt. Ich persönlich hoffe, dass Leadsängerin Cyrena Dunbar – ihres Zeichens für die Verbindung nach Kanada verantwortlich – beim Live-Singen noch was draufzulegen hat. Wrongkong – Real Boy <The Strike Boys Remix> (Wrongkong, 2008) // myspace // label :: Mint Fresh

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Im August wird das dritte Album der Stills erscheinen. Das Label gibt einen ersten Vorgeschmack und der hört sich deutlich nach mehr Pose an. Mit dem dritten Longplayer könnten die Kanadier die Scharte ausmerzen, die sie sich mit dem Zweitling Without Feathers eingebrockt hatten (daran konnten auch die Gastaufgtritte von Emily Haines/Metric und Jason Collett / Broken Social Scene nichts ändern). Exlaim – ein Magazin aus Kanada erlaubt freundlicherweise den Downlaod. The Stills – Being Here (Oceans Will Rise, August 2008) // label :: arts & crafts // artists

The Stills - Oceans Will Rise (cover)Tracklist: Don’t Talk Down Snow in California Snakecharming The Masses Being Here Everything I Build Panic Eastern Europe Hands on Fire Dinosaurs I’m With You Rooibos/Palm Wine Drinkard Statue of Sirens

Das neue Cover übrigens erinnert mich schmerzlich daran, dass gerade auch in der “Hoch”kunst geschmäcklerische Totenschädel fröhliche Urständ feiern (ich erinnere an den Aussetzer von Damien Hirst oder dem neuen “Superstar” Koh).

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My Brightest Diamonds (Fotografie von ihrer Homepage)

Irgendwie erinnert der Mittelteil an kriminalistische Filmmusik aus den 70ern. Mir fällt nur gerade nicht der Name der Serie ein. Egal. Shara Worden alias My Brightest Diamond strahlt aus dem ein wenig angestrengt gitarrig klingenden neuen Album. Dabei hätten es im Beispielstück Inside A Boy die Streicher vollends getan. Grundsätzlich ist das neue Album sehr schön geworden. Fast schon zu schön. Deshalb übe ich mich in Zurückhaltung und höre die Songs weniger häufig als andere neue Platten. (via betterPropaganda) My Brightest Diamond – Inside A Boy (A Thousand Shark’s Teeth, 2008) // artist’ website // label :: Asthmatic Kitty Records

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