Villainaire - CoverEines meiner Lieblingslabels (muss so sein, ich habe mehr als 12 Alben von denen) wartet im August mit neuem Material auf. Constellation aus Kanada bringt für gewöhnlich sehr Prog-Rockiges heraus. Mit Goodspeed You! Black Emperor, Silver Mt Zion, Do Make Say Think, Polmo Polpo oder Fly PAN AM stehen die Eckdaten ziemlich deutlich schon da. Jetzt hat sich recht Kunstvolles dazugetan – nicht zum ersten Mal. Es sei an Elizabeth Anka Vajagic und Hrsta erinnert.

Schade, wohne ich nicht in der Nähe von Seattle, denn dort gibt es in der ersten Septemberwoche einen multi-media cultureclash – wie es auf der Labelseite heisst. Kann ich mir nix drunter vorstellen, aber so wie die Band klingt, dürfte das ein Spektakel werden. Danach geht die Band auf Tour. Nordamerika. Und danach Europa. Da heisst es aufpassen, Freunde des gehobenen Musikgeschmacks.

Für Zweifler weise ich auf ein Mixtape hin, dass in den nächsten Wochen gratis feilgeboten wird. Mit alternativen Versionen ihres Albums. Einstweilen darf geneigter Fan schon mal ein feines Stück der Platte haben. Grossartig! The Dead Science – Throne of Blood (Villainaire, 2008) // artists // label :: Constellation (Übrigens: in Europa kommt das Teil geschätzte 7 Tage vor dem Rest der Welt raus.)

Band Photo

 

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poster by Jelle CramaBei Mobtown Shank fand ich kürzlich die Ankündigung für eine neue Runde Parts & Labor. Schön dachte ich mir. Mit den Jungs hatte ich gar nicht mehr gerechnet. Richtig nett schlurft die Ankündigung vom Herbstalbum um die Ecke. Das ist nicht mehr so wild – vor allem das Schlagzeug auf bedächtig heruntgergefahren. Es ist beruhigend, dass die Punk-Noise-Helden von Gestern ihre Sachen inzwischen etwas ruhiger angehen, ohne dass die Bärte was vom Folk erzählen. – Der Kessel in Brooklyn steht noch immer deutlich unter Dampf. Glücklicherweise haben die triumphierenden Melodien nicht unter der Öffnung zum Pop gelitten. Ein Grund mehr, sich auf den Herbst zu freuen. Parts & Labor – Nowheres Nigh (Receivers, Oktober 2008) // artist’s home // label :: Jagjaguwar Records

Zum Vergleich wie die Mannschaft noch vor einem Jahr klang, habe ich mal einen Link von ihrer Homepage herübergeholt. Fractured Skies (Mapmake, 2007)

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Carried to Dust - CoverEine schöne Schnulze bringt Calexico da mit Two Silver Trees heraus. Auf wirklich neues Material musste der geneigte Fan ja geduldig warten. Entweder gab es Kollaboratives oder Coverversionen oder Live-Aufnahmen. Nun kommt im September ein nigelnagelneues Album auf den Markt und die erste Kostprobe verspricht Pop in seiner gefälligen Version. Seis drum – Ich steh’ auf diesen Gnidel-Fidel-Banjo-Sound, die Mariacci-Bläser und die Stimme von Joey Burns, die so gut zu diesem TexMex passt. – Wenn ich Calexico höre, stelle ich mir vor in einem offenen Thunderbird zu sitzen, an Kakteen vorzufahren, die Sonne brennt auf mein Haupt und Mexico ist nicht mehr weit. Und zwischendrin halte ich an einem dieser Taco-Stände an, um mich zu erfrischen. Schön gibt es diese erste Hörprobe via Bandseite zum Herunterladen. Two Silver Trees (Carried To Dust, September 2008) // band’s website // betterPropaganda // label :: Quarterstick Records

zwei meiner älteren Lieblingslieder der Combo (beide Downloads via betterPropaganda) Alone Again Or (Convict Pool, 2004) // label :: Quarterstick Records // via betterPropaganda Cruel (Garden Ruin, 2006) // label :: Touch and Go Records

calexico.jpg Foto via Cityslang

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Quelle: Thee Sheffield Phonographic Corporation

Slow Down Tallahassee – eine neue Combo aus Sheffield – Home town von den Artic Monkeys oder den The Long Blondes oder älteren Musikern von Human League, Heaven 17, Pulp oder Carbaret Voltaire. Keine dieser Bands scheint nachhaltigen Einfluss auf die Band gehabt zu haben. Stattdessen nennen sie Britney Spears, Carrie, The Shangri-Las, The Breeders, Leonard Cohen, The Go-Gos, The Runaways, Madonna als Referenzpunkte. In dieser Reihenfolge. Das hört man dem Gesang deutlich an. Zur Einstimmung auf ihr Debut im August gibt es auf ihrer myspace-Seite schon mal was zum Herunterladen. Zum Beispiel dieses Liedchen hier. Abgesehen von dieser kleinen charmanten Wuchtbrumme sind die Stücke wohl eher etwas ruhiger. – In jedem Fall lohnt es sich, die Damen mit ruhigem Auge zu beobachten. Slow Down Tallahassee – The Beautiful Light (The Beautiful Light, 2008) // myspace // label :: Thee Sheffield Phonographic Corporation

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Soft Airplane CoverHeute fand ich gleich zwei Neuvorstellungen, die mit Tempo in Richtung Ausleihen-ist-besser-als-selber-Machen bewegen. Da ist zum einen der frisch gehypte Chad VanGaalen. Das scharwenzelt so unverblümt im Sufjan Stevenschen Gefilden herum, wie nur was. Selbst der Gesang, wie lange man dafür wohl üben muss. Waren die ersten Alben noch dem Rock verschrieben, ist Herr VanGaalen in Illinois angekommen. Fehlt eigentlich nur noch das Banjo. Chad VanGaalen – Willow Tree (Soft Airplane, September 2008) // via betterPropaganda // label :: SubPop

Light of Love - CoverNoch unverholener machen uns Music Go Music ein Mamma Mia (oder ähnliche) für ein Light of Love vor. Oder doch eher Middle of the Road? Bei soviel Dreistigkeit muss ich mich fragen, ob die einfach darauf setzen, dass die heutigen Pop-Konsumenten die Ikonen aus Schweden höchstens von den Nostalgie-Parties ihrer Eltern kennen. Und das ist ja in der Regel was fürs Vergessen. Und überhaupt das Cover. Geht gar nicht. Music Go Music – Light of Love (Light of Love, Mai 2008) // myspace // label :: Secretly Canadian

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