1. Juli, 2008 um 09:52 ·
Kategorien: musik ·
Autor: bhlogiston ·
Heute morgen habe ich eine Platte mit Pressdatum 2005 aus dem Regel gezogen. Tom Vek – seinerzeit leider in die hyperventilierenden Berichte über diverse Franz-Ferdinand-Nachfolger gerutscht. Die IndieDisco steuerte gerade einem neuen Höhepunkt entgegen. Franz Ferdinand veröffentlichten ihr nicht mehr so famoses Zweites. Der Pop-Nachwuchs konnte in die Bresche springen. (Bis dahin vedrehten uns überraschenderweise Kanadier allerorten den Kopf – aber das musikalisch gesehen eine andere Geschichte.)
2005 war das Jahr der Debuts von Maximo Park, Bloc Party, Futureheads, She Wants Revenge, den grossartigen We Are Scientists – und den direkt auf die Tanzflächen schielenden Editors, The Departure und Hard-Fi. In New York hielten mit Louden up Now die unaussprechlichen !!! und das famose LCD Soundsystem die Fahnen für die amerikanische Variante hoch. Da konnte schon mal was untergehen. Zum Beispiel Sons and Daughters aus Schottland, Chikinki aus Bristol oder Tom Vek aus London. Und damit das nicht vergessen geht, was für grossartige Musik von diesen Leuten neben den Hypes geschrieben wurde, habe ich heute etwas drangehängt. We have Sound wurde seinerzeit durchaus wahrgenommen, äusserst wohlwollend besprochen (spex #289). Aber richtig geflogen ist die Scheibe nicht. Leider. Als Kostprobe habe Tom Vek hier angehängt, für jene, denen er tatsächlich unter die Aufgeregten andern Orts gerutscht ist.
Tom Vek – I Ain’t Saying My Goodbyes (We Have Sound, 2005) // website // label :: startime Records // via betterPropaganda
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