Einer davon ist eine Art Fotostory – weil ich mich selbst für die nächsten Monate genau solchen Dingen widmen werde. Man kennt sie aus der Bravo. Zum Beispiel. Und da waren sie meist öde und später lustig. Thomas Bachler hat sich hier genau angeschaut, wie das so geht mit dem Lebewesen, das eben noch im Wald herumlief und dann etwas später als Trohpäe an der Wand zu hängen. Schöner Schlusssatz, da in seiner Beschreibung.

Über die Wandlung vom Lebewesen zum Gegenstand, um so in neuer Form weiter zu leben und zu überleben. Ein Rehbock wird erlegt, seine Trophäe wird abgeschlagen, präpariert und zum Schluss an der Wand aufgehängt. Dort wartet sie, bis der Jäger selbst einmal sterben wird.

erstes Bild bild 8

Die ganze Fotogeschichte unter seiner Trophäenschau. Sehr empfehlenswert auch seine Polaroids oder die Experimente mit Filmmaterial unterschiedlichster Art.

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Wahrscheinlich gibt es kein Seminar zu Filmgeschichte, in dem der Name von Muybridge nicht fällt. Kein Wunder, sind faszinierend seine Reihenfotografien auch nach x-maligem Sehen. Wie simpel diese Idee, etwas sooft zu fotografieren, dass daraus schliesslich ein Film entsteht.

Noch besser die Nummer mit dem Bison (habe ich bei Wikipedia gefunden). 16 Kameras nebeneinander aufgestellt fotografieren einen Bison und das lässt sich dann als Bewegungsstudie ansehen.

Eine experimentelle Auseinandersetzung mit Muybridges hat in den Anfangstagen der Videokunst Gábor Bódy geleistet – ein ungarischer Film- und Videokünstler, der nicht nur viel zu wenig bekannt ist. (am Rande sei eine der besten experimentellen Spielfilme erwähnt: Narziss und Psyche von 1980; mit einem unglaublich jungen, unglaublichen guten Udo Kier in der Narziss-Rolle – Prädikat: besonders sehenswert.) Homage to Eadweard Muybridge von Gábor Bódy Muybridge bei Wikipedia

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Fast perfekte Bilder von fast perfekten Landschaften. Tolle Sache. Die Sache hat bei Sonja Braas einen kleinen Haken. Sie inszeniert ihre fast wuchtigen Oden an die Natur. Vor diesem Hintergrund bekommen sie dann nochmal eine andere Wendung. Interessant.

Nearly perfect pictures of nearly perfect landscapes. great thing. The thing though has a small hook with Sonja Braas. She produces her nearly intense Oden to nature. Before this background they get then again another idiom. Interesting.

Foto Sonja Braas – Forces #1, (Forces, 2000) // see more at the tanit gallery.

braas_forces_01.jpg

Musik Aphes Twin – Polynomial-C (Xylem Tube EP, 1992) // virtual home. Brian Eno – Big Ship (Another Green World, 2004) // EnoWeb or buy the music via enoShop. Brinkmann und Scanner – Adria (Adria Vinyl LP, 1999) // be aware – 11-minute-track! // home. Dark Day – Nudes in the forest (New York Noise, 2006) // buy the great compilation here (if you’r swiss) or here if not.

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Man könnte salopp zusammenfassen – das Interesse von Lynne Cohen sind Räume. In allen Ausleuchtungen – in der Regel leer – ohne jede Erklärung, wessen Arbeitsplätze (z. B.) das sind. Die Wirkungen solch leerer, wie vollendet ausgeleuchteter Räume ist verheerend. Ich möchte mich nie länger als nötig in ihnen aufhalten müssen.

in easy words: the interest of Lynne Cohen are rooms. in different shapes – basicly empty – without any explanation whos working places she shows. the effect of such empty like perfect shiny rooms is huge. i would not like to spent more time in there than i have to.

Foto Lynne Cohen – 1-18 (o. J.) // I use Images, Page 4 on the artist’s homepage.

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Musik Da hörte ich mir heute vorab schonmal die neue der Kaiser Chiefs an und was müssen meine Ohren vernehmen? Langweiliges Herumgeschrubbe auf Gitarre, uninspirierter Übungsgesang und eine unzweifelhafte Anmutung von Madness. Und die fand ich damals auch schon nicht gut. Mit dem Zweitling dieser englischen Top-Favoriten muss mir niemand mehr kommen. Da nützen auch vier Sterne vom geschätzten Albert Koch von Oliver Götz nichts. Dafür erfreue ich mein Indieherz heute mit ein paar Perlen, die nur marginal Eingang in die hiesige Musikpostille gefunden haben.

today i listened to the new Kaiser Chiefs and what do i have to hear? boring doing around on the guitar, uninpired excersice singing and a grace full of doubts and madness. which i did never really liked. with the second treat from this english top favorites noone can attract me and the four stars from Oliver Götz dont make it up. instead i get fun today with some indie diamonds which could have had more influence on the today music postile.

Silversun pickups – Lazy Eye (Carnavas, 2007) // band’s home, myspace or buy the album here. Sounds Under Radio – Portrait of a summer thief (Cinematica, 2006) // meet they via myspace. Heartless Bastards – All this time (All this time, 2006) // myspace. Under Electric Light – The City (Blue EP, 2006 – unsigned!) // home and download one new Remix via myspace. The Sun – Justice (Blame it on the youth, 2005) // I found precious little – only this myspace page – but I’m not sure it’s the right one. )

Viel Spass and have fun these weekend.

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Ho – drei ereignisreiche Wochen sind vorbei. Viel Arbeit und Urlaub. Jetzt geht es hier wieder etwas regelmässiger zu. Die Herbstsaison will ich mit Christiane Zschommler eröffnen. Ihre wunderbaren Photos sind so eigenwillig wie originell. Zum Beispiel Fotos mit Asphaltspiegelungen. Tolle Idee und phantastische Umsetzung. Da kann man sich fast auf die regenreichste Zeit des Jahres freuen. *g* -

Ho – three intense weeks are over. a lot of work and vacation too. now here more regularety takes place again. fall i want to open up with Christiane Zschommler. her wonderful pictures are unique and special. for instance images with urban reflections. great idea and fantasticly well done. it almost makes one look forward to the rainy season.

Foto Christiane Zschommler – Old Compton Street (Central London and SOHO) // view the gallery.

Christiane-Zschommler_Old-Compton.jpg

Musik Der Sommer gibt nochmal Ahnung davon, wie schön er sein kann – das dass Mass an heissen und feuchten Tagen im Gleichgewicht sich befindet. Jedenfalls gibt es nochmal Gelegenheit, recht beschwingt zwischen Balkon und Küche hin- und herzuschwingen. Bald kommt die graue, dunkle Zeit. Da muss dann anderes auf den Plattenteller. Pop im Überfluss kommt heute aus Frankreich, England, Kalifornien und (Oh!) Kanada.

summer is coming up a last time with the nice and warm touch. it anyway gives an opportunity to swing between kitchen and balcony. soon there will be a lot of fog and in general a dark time which makes one put different stuff on the turntable. wealthy pop comes today from england, california and (Oh!) canada.

Gonzales – Gringo Star (Uber Alles, 2003) // if you like Uber alles, you can buy it here.

Holly Golightly – There’s an end (Truly she is non other, 2000) // visit Holly’s homepage.

Saint Etienne - Nothing can stop us now (Foxbase Alpha, 1991) // go to the big site of Saint Etienne!

Ween - It’s gonna be (alright) (The Mollusk, 1997) // view these crazy boys at their home.

Bran van 3000 – Rainshine (Glee, 1997) // (the incompletly) home of the band.

+ del.icio.us

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