the Queen

Neuer Song vom Debüt der New Yorker Guards. Indie-Poprock der – kommt er so daher – fast nix falsch machen kann. Schwelgen und mit schön abgehangenen Vocals die Sehnsüchte vortragen. In Guards We Trust erscheint im Februar 2012 via Black Bell Records. Ich bin gespannt!

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trust, cover sketch  trust, colored Das ist ja nicht mehr neu! Aber immer noch gut. Grund genug also, den Deutschlandvertrieb zum Anlass zu nehmen, auf diese fantastische Goth-Synth-Story nochmal aufzuwärmen. Bis auf zwei, drei Ausfälle ist das Album des Kanadiers unter den Synthie-Nummern des Jahres.

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Stepptanz in den Rock’n'Roll Im ersten Stück packen die Jungs und das Mädel aus Omaha, Nebraska, die Riot-Wut aus und rocken überraschend heftig los. Das wundert, war doch phantasievoller Dream-Pop bisher das Markenzeichnen von «Tilly and the Wall». Doch schon im zweiten Stück drehen sie das Blatt und es geht ohne Hindernisse auf den Tanzboden. Die Vermählung von Rock und Dance schaffte es in den letzten Jahren immer wieder erfolgreich in die Charts. «Tilly and the Wall» nehmen die 2000er Dringlichkeit wieder auf. In Zeiten, in denen verschwurbelte Elektroplatten die Rhythmusabteilung der Clubs beliefern, ist das eine mutige Entscheidung gegen den Zeitgeist. Zwischendurch blitzen ein paar 60er Anleihen auf, denn auch das Retrofieber will befeuert werden. Insgesamt hält das Album, was der Titel verspricht: Die Band steht unter Strom, geht mit vollem Dampf in die nächste Runde. Vor der besinnlichen Weihnachtszeit gibt es mit «Heavy Mood» nochmal ordentlich was auf die Ohren.

Shlohmo – Rained The Whole Time (Nicolas Jaar Remix) – nach fast 10 Monaten: bleibt für mich der Remix des Jahres

Absolut fantastischer Remix! – Schon das Original fand meine ungeteilte Zustimmung. Nicolas Jaar macht daraus ein Stück, dass hier auf Dauerrotation läuft. Grossartig!

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Schön tief gelegter Funk, wie das vom Yeasayer-Mitglied auf seinen Solo-Scheiben schöne Gewohnheit geworden ist. Fast scheint es, als würde der strand nur noch ferne erinnerung sein, das Rauschen des Meeres raubt einem langsam die fünf Sinne, die sich eigentlich auf die Realität konzentrieren. Die Luftmatraze unterm Hintern, einen batida brasil in der Hand – so könnte das ewig weitergehen.

DFA ist so freundlich, und vertraut uns die LP zum Vorhören an.