Archive for kultur
28. April, 2008 um 20:30 ·
Kategorien: amerika, europa, fotografie, kultur, porträt ·
Autor: Renée Schauecker ·
bzw. Neuauflage von Robert Franks “The Americans”. Und weil mir das tatsächlich noch in meinem Regal fehlt, gehöre ich zu den Freuern.
Und dann war ich mir eigentlich so sicher, dass es hier schon vor Monaten ein Posting zu Robert Frank gegeben hätte. Aber der Blog sagt Nein. Tja so kann man sich täuschen. Auf jeden Fall werde ich zusehen, diesemal rechtzeitig ein Exemplar zu ergattern, bevor auch diese Serie wieder ausverkauft und dann vergriffen ist. (Das Vorwort von Jack Kerouac werde ich mit Interesse aufnehmen - auch wenn ich gestehen muss, dass seine Literatur mich nicht umgehauen hat - aber das wird ein Problem der Zeitverschiebung sein.)

Robert Frank U.S. 285, New Mexico 1956
gelatin silver print, 13-1/2 x 9-3/4 inches
Courtesy the Metropolitan Museum of Art
Der gebürtige Schweizer (der allerdings einen grossen Teil seines Lebens in America bestreitet) gehört zu den meistzitierten Fotografen des letzten Jahrhunderts. Und eben diese Serie in Bild gebannter amerikanischer Kultur dürfte zu den eher influssreichen Fotoarbeiten gehören. Als Anhängerin des puristischen Schwarz-Weiss und vor allem als Verfechterin einer (nicht näher definierbaren aber vorhandenen) Distanz zwischen den Objekten um dem Fotografen gehört Robert Frank logischerweise zu meinen Favoriten. (Ähnlich der Farbfotografien von
Stephen Shore.)
ausführlich schreibt darüber
Steidl, der diese guten News zu verantworten hat. Gefunden via
Sonic Blog.
Eine kleinen Einblick gibt es auf dem Yale-Server:
Route 66, Cruising the American Dream.
Tags: Robert Frank, The Americans, Fotografie, schwarzweiss, amerikanische Kultur
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19. April, 2008 um 10:20 ·
Kategorien: Inszenierung, europa, fotografie, kultur ·
Autor: Renée Schauecker ·
Die Zeit porträtierte kürzlich die Diplomarbeit einer jungen Absolventin der Fotografie - Johanna Manke. Ein schönes Thema, interessant umgesetzt: Die erste Liebe und wie das für die Jugendlichen war. Und der Projektname klingt gleichfalls originell: “Ich liebe dich, lass mich in Ruhe!”
Ich gebe zu, nicht alles aus der Serie gefällt mir gleich gut. Aber dieses mit 01 betitelte Foto finde ich ausgezeichnet. Die Perspektive, die die Fotografin hier einnimmt, setzt jene Distanz zwischen Realtität und Inszenierung am besten frei. Ohne das von der Intensittät jenes Augenblickes etwas verloren ginge.

zur
Serie //
homepage der Fotografin
Tags: fotografie, jugend, erste liebe, gefühle
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1. März, 2008 um 14:19 ·
Kategorien: Inszenierung, amerika, fotografie, kultur ·
Autor: bhlogiston ·

Einen detaillierten Einblick in die Arbeiten von Crewdson erlaubt derzeit die
Aperture Foundation. - Mir persönlich sind seine Inszenierungen inzwischen etwas zu theatralisch aufgetragen und ich warte, wann der Kitsch die beabsichtigten Irritationen dominiert - ganz anders geht es mir mit seinen frühen Arbeiten.
The Gueardian hatte den Künstler mal nach seinem besten Foto befragt und als Antwort dieses hier unten angefügt bekommen. Nachvollziehbar. (zum
Interview vom 21. Dezember 2006)

Wie gesagt, inzwischen finde ich seine frühen Fotografien interessanter, die mich mehr an Bühne und Theaterinszenierungen erinnern, als seine Hollywood-orientierten Arbeiten. Zum Beispiel Natural Wonder series (1992-1997) oder seine Arbeiten noch während seiner Ausbildung in einer Kleinstadt in New England - bis spätestens der Zeit seiner Twilight-Bilder (wie
hier schon erwähnt).


Tags: Gregory Crewdson, inszenierte Fotografie, Freud, Hollywood, David Lynch
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21. Februar, 2008 um 08:18 ·
Kategorien: europa, kultur, kunst, lesen ·
Autor: Renée Schauecker ·
Der
dtp Weblog - übrigens auch sonst zu empfehlen - gab kürzlich einen netten Link weiter, den ich aufzugreifen mich nicht scheue.
Computer Arts - ein Magazin rund um eben Kunst und unsere täglichen Arbeits- und Gestaltungsmittel.
Ich bin flugs mal durch die Tutorials - Überraschung! Letzter Eintrag der ersten Seite: Instant op art. Insgesamt sind dort 57 (!) Tutorials gelistet. Momente später rüber nach
In Depth und finde ziemlich gleich einen Artikel über einen Jünger für Schwarz-Weiss-Arbeiten und gleich noch
Living in a black and white world gleich hinterher. Zweite Überraschung!!
Zusammengefasst ist das ein mächtiges Konvolut für kommeriell orientiertes Design und Kunst, bei der man erstens nicht weiss, wo anfangen mit dem hineinzoomen und zweitens man kurz geneigt ist, lieber doch umgehend zu verschwinden. Es sieht nach Sog aus und jeder Menge Zeit, die einfach nur im Sich-Treiben-Lassen draufgeht. Und wer hat die schon. Diese Zeit fürs Verschwenden, ohne die Inspiritation fast gar nicht nicht geht.

via ::
Desktop Publishing Weblog
Tags: Computer Art, Design, Digitales Design
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2. Februar, 2008 um 12:28 ·
Kategorien: europa, fotografie, kultur ·
Autor: Renée Schauecker ·
Atmosphäre auf Postkartengrösse zu bringen, war das Fachgebiet von John Hinde bzw. von allen Fotografen in seinem Studio. Die Motive fanden sie hauptsächlich und beauftragterweise in britischen Feriencamps. Vornehmlich in Camps von Butlin’s Holiday. Sie waren den Engländern der 60er und 70er ein Begriff und standen für Mittelklasseferien. Das Motto: schöne Ferien bei jedem Wetter, das ja bekanntlich in England seine Tücken haben kann. Das Studio John Hinde liess seine Fotografen aufwendig produzierte Urlaubswelten festhalten. Hier ein Beispiel von Elmar Ludwig (Bulin’s Mosney, The Indoor Heated Pool).

Zum gesamten Werk gibt es ein Buch bei amazon - ›Our true intent is all for your delight. The John Hinde Butlin’s Photographs‹ , dass die Arbeiten zusammenstellt. Reinschauen geht bei
Schaden.com.
(gefunden via
heading east)
Tags: Elmar Ludwig, Johne Hinde, Holiday resort camps
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11. November, 2007 um 18:30 ·
Kategorien: kultur, kunst, medien und studium ·
Autor: Renée Schauecker ·
Aby Warburg - ein Gelehrter, der nie ein Buch schrieb und auch keinen Lehrstuhl innehatte. Ist ja schon mal grundsätzlich sympathisch. Einige biografische Eckdaten: geb. 1866, aus bürgerlich, jüdischer Kaufmannsfamilie, konservative Erziehung, starb 1929 in Hamburg.
Bekannt von ihm dürfte sein Vortrag “Schlangenritual” über die Pueblo-Indiander in New Mexiko sein. Ausserdem hat er eine irrsinnig umfassende Sammlung über Sternenkunde angelegt. Vieles von ihm ist fragmentarisch und mutet an wie Schnipsel über die Gedanken und Ordnungssysteme eines Menschen, der unglaublich viel wissen wollte. Seine kompletten Sammlungen wurden im Warburg Institute in London zusammengetragen.

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