Archive for Inszenierung
19. April, 2008 um 10:20 ·
Kategorien: Inszenierung, europa, fotografie, kultur ·
Autor: Renée Schauecker ·
Die Zeit porträtierte kürzlich die Diplomarbeit einer jungen Absolventin der Fotografie - Johanna Manke. Ein schönes Thema, interessant umgesetzt: Die erste Liebe und wie das für die Jugendlichen war. Und der Projektname klingt gleichfalls originell: “Ich liebe dich, lass mich in Ruhe!”
Ich gebe zu, nicht alles aus der Serie gefällt mir gleich gut. Aber dieses mit 01 betitelte Foto finde ich ausgezeichnet. Die Perspektive, die die Fotografin hier einnimmt, setzt jene Distanz zwischen Realtität und Inszenierung am besten frei. Ohne das von der Intensittät jenes Augenblickes etwas verloren ginge.

zur
Serie //
homepage der Fotografin
Tags: fotografie, jugend, erste liebe, gefühle
Permalink
1. März, 2008 um 14:19 ·
Kategorien: Inszenierung, amerika, fotografie, kultur ·
Autor: bhlogiston ·

Einen detaillierten Einblick in die Arbeiten von Crewdson erlaubt derzeit die
Aperture Foundation. - Mir persönlich sind seine Inszenierungen inzwischen etwas zu theatralisch aufgetragen und ich warte, wann der Kitsch die beabsichtigten Irritationen dominiert - ganz anders geht es mir mit seinen frühen Arbeiten.
The Gueardian hatte den Künstler mal nach seinem besten Foto befragt und als Antwort dieses hier unten angefügt bekommen. Nachvollziehbar. (zum
Interview vom 21. Dezember 2006)

Wie gesagt, inzwischen finde ich seine frühen Fotografien interessanter, die mich mehr an Bühne und Theaterinszenierungen erinnern, als seine Hollywood-orientierten Arbeiten. Zum Beispiel Natural Wonder series (1992-1997) oder seine Arbeiten noch während seiner Ausbildung in einer Kleinstadt in New England - bis spätestens der Zeit seiner Twilight-Bilder (wie
hier schon erwähnt).


Tags: Gregory Crewdson, inszenierte Fotografie, Freud, Hollywood, David Lynch
Permalink
19. Februar, 2008 um 15:45 ·
Kategorien: Inszenierung, fotografie, kunst, porträt ·
Autor: Renée Schauecker ·
Im nagelneuen Fotografieseminar sind Menschenbilder und Posen Thema. Da sind die
Tableaux Vivants - lebende Bilder - nicht weit und gleich ganz daneben und ganz aktuell finden sich dann
Reenactments. Das ganze verspricht eine spannende Angelegenheit zu werden. Die Literaturliste liest sich wie ein Who-is-who der Porträtfotografie, speziell der inszenierten Fotografie.
Hier eine Übersicht (wie schon bei
Künstler und Sammeln) von FotografInnen, die ich in den kommenden Wochen sicher ansprechen werde.
Wolfgang Tillmans
Jeroen de Rijke, Willem de Rooij / Junks
Cindy Sherman
Orlan
Bruce McLean
Valie Export
Arnulf Rainer / Face Farces
Claude Cahun
Madame Yevonde
Man Ray
Karl Valentin
Tags: Tableaux Vivants, lebende Bilder, Reenactments
Permalink
12. Juni, 2006 um 12:14 ·
Kategorien: Inszenierung, amerika, fotografie, kultur ·
Autor: bhlogiston ·
Mit Erwin Olaf lässt sich hervorragend an
Gregory Crewdson anknüpfen. Auch Olaf inszeniert seine Fotos. Allerdings holt er hier weniger die dunklen Seiten in uns herauf als vielmehr hält er das Seltsame fest. Das sich schon oder allein im Fotografieren ergibt. Der Moment, der deswegen seltsam erstarrt, weil er als Moment festgehalten wird.
it is tempting to relate Erwin Olaf with Gregory Crewdson. like Crewdson Olaf is arranging his pictures. but he is more going for strange scenes than for the dark sides in us. the moment who looks bizzarre in a frozen way because he is captured as a moment.
Foto
Erwin Olaf - The Hairdresser 2 (from the set Rain) // more at Erwin Olaf’s
personal portfolio.

Musik
Dabrye -
Smoking the Edge (One/Three, Ghostly Records) // you can get it via
free music download. Dabrye at
myspace.ocm.
+ del.icio.us
Tags: Erwin Olaf, Cregory Crewsdon
Permalink
8. Juni, 2006 um 08:29 ·
Kategorien: Inszenierung, amerika, fotografie, kultur ·
Autor: bhlogiston ·
Die Szenarien sind surreal. Das unterschwellige Abseitspotential kommt bei den Bildern von Gregory Crewdson an Licht. Ans Licht meint hier, die scheinbare normale Idylle zeigt ihre finstere Seite, für einen Augenblick. Ein Schelm, wer an David Lynch denken muss. Seine Serie Twilight hält beeindruckende Übungen für diese Art Sehen bereit.
the scenes are surrealisitc. the underneath outside potential appears on the pictures of Gregory Crewdson. the apparently normal bright shows for a moment its dark sides. a rascal who has to think of David Lynch. his episode Twilight is holding impressing exercises for this way of watching.
Foto
Gregory Crewdson - Untitled (family dinner; Twilight 2001–02) // see more at
Luhring Augustine. (via
Meet me in Ataxia, Baby)

Musik
The Knife - Forest Families (Silent Shout, 2006) // visit artist’s
homepage.
+ del.icio.us
Permalink