Die wunderbare Idee von Chen Jiagang, Fotos in ein pdf-Dokument zu packen, ermöglicht einen unverstellten Blick auf die Folgen der Industrialisierung. Diese verheerenden Wirkungen auf unsere Umwelt kennen wir auch schon von unseren eigenen Landschaften. Und drastischer aus der russischen Förderation. Nun auch China. Die Fotografien vermitteln nicht einfach nur Brachlandschaften und Förderkollosse. Einen seltsamen Bruch liefern die in den Bildern wie zufällig auftauchenden Frauen. Eine beeindruckende Sammlung von Fotografien, die die Bruchstellen eines hemmungslos aufstrebenden Industriegiganten zeigen.

Chen Jiagang - Third Front, Mist Mine (2006) Chen Jiagang - Third Front, Mine pool (2004)

Forbidden City als Buch-pdf (8.25 MB) <via Conscientious)

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Für den abendlichen Fotokurs – so ein Blog kann ja auch einfach mal ein Container sein.

Emmy Andriesse – Walcheren, ca. 1951, collection Prentenkabinet of the University of Leiden

Walcheren, ca. 1951, collection Prentenkabinet of the University of Leiden

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Ich überlege gerade, ob ich diesen Blick von der Hardbrücke zu einem Versuchsobjekt mache. Jedesmal, wenn ich über die Brücke fahre, ein Foto schiessen. Immer so an dieser Stelle. Ist jedenfalls interessant, wie stark das Licht ein immer gleichen Platz in der Wahrnehmung beeinflusst. Hier habe ich mal so eine plakative Drei-Wetter-Taft-Ansage. Knallende Sonne – Regen – stürmischer Wind. <G>

Hardbrücke - bei knallender Sonne Hardbrücke - bei Regen Hardbrücke - bei stürmischem Wind

 

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bzw. Neuauflage von Robert Franks “The Americans”. Und weil mir das tatsächlich noch in meinem Regal fehlt, gehöre ich zu den Freuern.

Und dann war ich mir eigentlich so sicher, dass es hier schon vor Monaten ein Posting zu Robert Frank gegeben hätte. Aber der Blog sagt Nein. Tja so kann man sich täuschen. Auf jeden Fall werde ich zusehen, diesemal rechtzeitig ein Exemplar zu ergattern, bevor auch diese Serie wieder ausverkauft und dann vergriffen ist. (Das Vorwort von Jack Kerouac werde ich mit Interesse aufnehmen – auch wenn ich gestehen muss, dass seine Literatur mich nicht umgehauen hat – aber das wird ein Problem der Zeitverschiebung sein.)

Robert Frank U.S. 285, New Mexico 1956 Robert Frank U.S. 285, New Mexico 1956 gelatin silver print, 13-1/2 x 9-3/4 inches Courtesy the Metropolitan Museum of Art

Der gebürtige Schweizer (der allerdings einen grossen Teil seines Lebens in America bestreitet) gehört zu den meistzitierten Fotografen des letzten Jahrhunderts. Und eben diese Serie in Bild gebannter amerikanischer Kultur dürfte zu den eher influssreichen Fotoarbeiten gehören. Als Anhängerin des puristischen Schwarz-Weiss und vor allem als Verfechterin einer (nicht näher definierbaren aber vorhandenen) Distanz zwischen den Objekten um dem Fotografen gehört Robert Frank logischerweise zu meinen Favoriten. (Ähnlich der Farbfotografien von Stephen Shore.)

ausführlich schreibt darüber Steidl, der diese guten News zu verantworten hat. Gefunden via Sonic Blog.

Eine kleinen Einblick gibt es auf dem Yale-Server: Route 66, Cruising the American Dream.

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Bin mal wieder bei meinem fotografischen Lieblingsblog fündig geworden. Matthias Stief heisst der Tipp und ich denke nach. An meine ersten dokumentarfotografischen Versuche. – Und sehe alles, was mein Lehrer mir in puncto gute Fotografie so wärmstens ans Herz legte.

Matthias Stief – Moscwa Metro #1 (aus Russia) // homepage //

matthiass-stief_ru_metro01.jpg

Musikalisch unterlege ich das hier heute mit neuem Material von Dosh, der die Grenzen zwischen Pop und Jazz begeht.

Dosh – If you want to you have to (Wolves and Wishes, release 13.05.08) // artist // label:: anticon (via betterPropaganda)

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