Ich wusste mal wieder nix bis zu dem Augenblick, wo mich diese Sache interessierte: Dinge neben- unter- und übereinanderzulegen. Patchwork, Collage, Assemblage. Und dann kommt gleich noch ein Name dazu, auf den viele Impulse zu dieser Technik zurückgehen. Kurt Schwitters. Ist mir natürlich schon vorher begegnet. Als Schriftsteller und loses Mitglied des DaDa-Zirkels. Und bei Wiki lese ich, dass er seine Merzbilder (feine Assoziationen zwischen Kommerz und Privatbank) – vor allem als Gegenposition zu den eher destruktiven Dada-Werken stehen. – Das Dada etwas destruktives hatte, war mir bisher gleichfalls entgangen – und kann ich nicht wirklich teilen.

Jedenfalls beschäftige ich mich gerade mit dem Thema Schichtungen und Nebeneinanderstellungen – bis das ja im täglichen Leben alles so nebeneinander passiert. Bedeutsames neben Unbedeutsamen – manchmal wechselt sich das dann ab (nach Jahren) – und Profanes neben Heiligem (wie Eliade sagen würde).

Zur Zeit bin ich auf der Suche nach einer verlässlichen (und gesundheits-unschädlichen Methode) Fotografien bzw. Ausschnitte davon und Zeitungsartikel auf Malgründe zu übertragen. Aceton und Nitroverdünner können der Weisheit letzter Schluss ja nich sein.

Quelle: www.kurt-schwitters.org

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