Heute fand ich gleich zwei Neuvorstellungen, die mit Tempo in Richtung Ausleihen-ist-besser-als-selber-Machen bewegen.
Da ist zum einen der frisch gehypte Chad VanGaalen. Das scharwenzelt so unverblümt im Sufjan Stevenschen Gefilden herum, wie nur was. Selbst der Gesang, wie lange man dafür wohl üben muss. Waren die ersten Alben noch dem Rock verschrieben, ist Herr VanGaalen in Illinois angekommen. Fehlt eigentlich nur noch das Banjo.
Chad VanGaalen - Willow Tree (Soft Airplane, September 2008) // via
betterPropaganda // label ::
SubPop
Noch unverholener machen uns Music Go Music ein Mamma Mia (oder ähnliche) für ein Light of Love vor. Oder doch eher Middle of the Road? Bei soviel Dreistigkeit muss ich mich fragen, ob die einfach darauf setzen, dass die heutigen Pop-Konsumenten die Ikonen aus Schweden höchstens von den Nostalgie-Parties ihrer Eltern kennen. Und das ist ja in der Regel was fürs Vergessen. Und überhaupt das Cover. Geht gar nicht.
Music Go Music - Light of Love (Light of Love, Mai 2008) //
myspace // label ::
Secretly Canadian





