HEALTH - CoverSong of the Day ist bei betterPropaganda heute dieses Stück von HEALTH. Gestutzt: weniger Ideen in ein Stück Lied geht ja kaum noch. Noch immer scheint der aktuelle Pop Meilen entfernt, sich aus der narkotisierenden Umklammerung der alten Synthie-Helden zu befreien. Mensch, dachte ich – und liess dieses schrottige Teil von einem Song nochmal durch meine Adern fliessen. Und siehe da. Wiederholung ist eine gar unterschätzte Möglichkeit, die Birne doch noch voll von simplen Songstrukturen zu bekommen. <G> Und nach dem dritten Mal kommt das Liedgut wie der beste Freund um die Ecke. Der zehnte Durchlauf wird dann der Anfang vom Abschied sein. Aber bis dahin, werde ich diese Musike niemandem vorenthalten. Eine attestierte Verwandtschaft zu Crystal Castles sei hier erwähnt. (Scheint mir aber die übliche Remixen-wir-euch-remixt-ihr-uns-Haltung kaum zu überschreiten.)

HEALTH – Triceratops (CFCF Remix) (Health // Disco, 2008) // artist website // label :: Lovepump United Records // via betterPropaganda

ps. Und nach dem 7. Mal fällt mir auf, ich kenne diesen Zweinoten-Synthie-Anfang. Es liegt mir auf der Zunge…

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Disco kommt ja seit einigen Platten wieder – ich hatte das Thema ja schon. Für den Fall dass Mutti mal wieder mit in den Club will – weil die Musik kennt sie ja, können die Gedächtnislücken unterhaltsam geschlossen werden. – Ich habe mich köstlich amüsiert.

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Für den abendlichen Fotokurs – so ein Blog kann ja auch einfach mal ein Container sein.

Emmy Andriesse – Walcheren, ca. 1951, collection Prentenkabinet of the University of Leiden

Walcheren, ca. 1951, collection Prentenkabinet of the University of Leiden

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Amanda Palmer Brian Viglione beide Fotos von deren myspace-Seite

Die Dresden Dolls werden am 20.05. ihr neues Album veröffentlichen und erlauben auf myspace schon mal das Vorhören auf 2 Tracks. Den einen gibts zum Herunterladen und man darf auf den Rest des Albums gespannt sein. Die schrägen Piano-Passagen und die eindringliche Stimme von Amanda Palmer sind auf jeden Fall wieder mit im Spiel. Und diese Mischung aus Punk, Rock und Cabaret ist immer noch deutlich das Programm, dass die beiden auf der Bühne verfolgen. Der Albumtitel sollte hoffentlich nicht musikalisch Verwirrung stiften – hiess doch das Zweitalbum vor zwei Jahren Yes, Virginia. Und nach einem Blick auf die Labelseite wird denn auch klar. Das hier ist kein neues Studiumalbum (im weitesten Sinne) – eher so eine Sammlung unveröffentlicher Songs, mit der der Virginia-Zyklus zu seinem Ende kommt. Sollte den beiden das Pulver für neues Material ausgegangen sein, dass nach zwei Jahren bereits Bestehendes neu aufbereitet wird? – Das will ich mal nicht hoffen.

Dresden Dolls – Night Reconnaissance (No, Virginia, 2008) // artist website // label :: Roadrunner Records

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Heimliche Helden wie diese mental überstürzten Jungs mit den Tiermasken machen selbst dann kaum was falsch, wenn ihre Musik sich mal stärker als sonst an den Pop anlehnt. Ein bisschen. Nachdem ihr letztes Album Strawberry Jam bei mir mit schwerer Rotation lief, wird das ganz offensichtlich mit dem Nachfolger nicht anders sein. Schön ist das, wenn Dinge so bleiben wie sie sind, ohne das hier von Stillstand die Rede ist.

Animal Collective – Water Curses (Water Curses, 2008) // via betterPropaganda // label :: Domino Records

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