bzw. Neuauflage von Robert Franks “The Americans”. Und weil mir das tatsächlich noch in meinem Regal fehlt, gehöre ich zu den Freuern.

Und dann war ich mir eigentlich so sicher, dass es hier schon vor Monaten ein Posting zu Robert Frank gegeben hätte. Aber der Blog sagt Nein. Tja so kann man sich täuschen. Auf jeden Fall werde ich zusehen, diesemal rechtzeitig ein Exemplar zu ergattern, bevor auch diese Serie wieder ausverkauft und dann vergriffen ist. (Das Vorwort von Jack Kerouac werde ich mit Interesse aufnehmen – auch wenn ich gestehen muss, dass seine Literatur mich nicht umgehauen hat – aber das wird ein Problem der Zeitverschiebung sein.)

Robert Frank U.S. 285, New Mexico 1956 Robert Frank U.S. 285, New Mexico 1956 gelatin silver print, 13-1/2 x 9-3/4 inches Courtesy the Metropolitan Museum of Art

Der gebürtige Schweizer (der allerdings einen grossen Teil seines Lebens in America bestreitet) gehört zu den meistzitierten Fotografen des letzten Jahrhunderts. Und eben diese Serie in Bild gebannter amerikanischer Kultur dürfte zu den eher influssreichen Fotoarbeiten gehören. Als Anhängerin des puristischen Schwarz-Weiss und vor allem als Verfechterin einer (nicht näher definierbaren aber vorhandenen) Distanz zwischen den Objekten um dem Fotografen gehört Robert Frank logischerweise zu meinen Favoriten. (Ähnlich der Farbfotografien von Stephen Shore.)

ausführlich schreibt darüber Steidl, der diese guten News zu verantworten hat. Gefunden via Sonic Blog.

Eine kleinen Einblick gibt es auf dem Yale-Server: Route 66, Cruising the American Dream.

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shy child coverShy Child volltreffern mit Astronaut auf meine derzeitige 80-Nach- bzw. Aufholjagd. Seinerzeit hatte ich dieses synthiemässige Gerumpel verschmäht und mich dem Punk und New Wave verschrieben. Ich kann also ebenos unbeschwert geniessen, wie die Spätgeborenen. Meine Altersklasse ist derweil am Motzen: alles schon mal dagewesen. und um Klassen besser. Schon klar. – Jedenfalls ist das hier nix vom andern Stern und auch keine Astronauten-Nahrung – sondern kommt einer reellen Aufforderung zum Tanz recht nahe.

Shy Child – Astronaut (Noise Won’t Stop, release 06.05.2008) // artist’s // label:: killrockstars // via betterPropaganda

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Nach dem Blogger-Hype war das Debut von der “schärftsten Sache aus Brooklyn seit der Erfindung von Fishermans Friends. Und wer da gleich an M.I.A. denkt – schwer das nicht zu tun – liegt goldrichtig. Da steht der gleiche Switch am Mixer und pitcht, was das Zeug hält. Aus meiner Sicht ist hier bei Santogold das glatte etwas weniger glatt. Ist so gut wie gekauft. Santogold – Creator (Santogold, released 22.04.2008) // home // label:: Atlantic Records // via spinner.com

Vier weitere Stücke kann man bei hayabayat laden meine Favoriten: Santogold – You’ll Find a Way und Santogold – Say Aha

Einen hauseigenen Switch-Remix von You’ll find a way – kann man bei last.fm in hören. Ist aber für mich um Längen weniger interessant, als das angeraute Original. Wesentlich besser gefällt mir da schon der Mix, den man via betterPropaganda kredenzt bekommt: Santogold – L.E.S. Artistes (Xxxchange_Remix)

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welcome - album coverEine etwas verwegene Abmischung aus Kuhglocken und dem Groove der 70er. Wer die verpasst hat, könnte Funk für sich entdecken. Seit einigen Tagen weht ja der Atem der 70er Disco durch diverse Neuerscheinungen. Ich denke da mal (verzückt) an Hercules & Love Affair (und das, obwohl mir Antony bisher so gar nichts zu sagen hatte.) – Zurück zu James Pants – der irgendwie etwas kauzig wirkt auf seinem betterPropaganda-Profil. Vielleicht ist das nötig, wenn man diese unterproduzierten Vocals aus den 90ern auf Funkplatten losläst. Mir gefällts. Tanzen geht auch. Fehlt also nix (vielleicht ein bisschen Wumms).

James Pants – Were Through (Welcome, debut release 27.5.08) // artist’s space // label

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Bin mal wieder bei meinem fotografischen Lieblingsblog fündig geworden. Matthias Stief heisst der Tipp und ich denke nach. An meine ersten dokumentarfotografischen Versuche. – Und sehe alles, was mein Lehrer mir in puncto gute Fotografie so wärmstens ans Herz legte.

Matthias Stief – Moscwa Metro #1 (aus Russia) // homepage //

matthiass-stief_ru_metro01.jpg

Musikalisch unterlege ich das hier heute mit neuem Material von Dosh, der die Grenzen zwischen Pop und Jazz begeht.

Dosh – If you want to you have to (Wolves and Wishes, release 13.05.08) // artist // label:: anticon (via betterPropaganda)

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