Lichtrequisit von Moholy-Nagy

By in amerika, europa, industrie, kunst, medien on 24. März 2008

Gemäss meiner Auseinandersetzung mit als Medium (siehe die bedeutsamen Aussagen von McLuhan) liegt es nahe, mal in den Annalen der Kunst zu stöbern, um Künstler bzw. Kunstwerke um und mit Licht herauszufiltern. Ein erstes Überschlagen hat mir gezeigt: da ist endlos schon produziert worden. – Erstaunlich.

Selbstporträt Moholy-NagyEin sehr früher und prominenter Vertreter ist der Ungar , der vom des Martin Gropius inspiriert war(und sowohl in Weimar als auch in Dessau wirkte). 1937 gründete er das New Bauhaus in Chicago. Nach dessen Schliessung 1938 baute er seine eigene Kunstausbildungsstätte auf – das heute einflussreiche Institute of Design (ID)

Bereits 1922 prophezeite Moholy-Nagy in einem Manifest, dass das Licht (elektrisches Licht) eine völlig neuartige Kunst hervorbringen werde. Sein bekanntestes Werk steht in der Sammlung des Busch-Reisinger Museum der Havard University. Der ist ein Komplex von Lichtröhren und , der sich langsam drehte, vor sich hin summte und klickte. Drumherum waren farbige – via Zeitgeber ausgelöste Lichter angeordnet.

Die Lichtsäule dreht sich langsam, während 70 Glühbirnen zu je 15 Watt ein einem Zweieinhalb-Minuten-Zyklus die Skulptur an- oder durch sie hindurchblitzen. 1970 wurde die Arbeit von dem MIT-Ingenier Woodie Flowers in Zusammenarbeit mit dem Kritiker Nan Piene und Sibyl Moholy-Nagy, der Witwe des Künstlers rekonstruiert. (aus Douglas Davis, Vom Experiment zur Idee, DuMont 1975, S. 31)

Lázló Moholy-Nagy, Lichtrequisit einer elektrischen Bühne, 1930. Siehe Moholy-Nagy mit dem Lichtmodulator im Medienkunstnetz;
Biografie bei Wikipedia

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