startseite mail an mich! abonnieren

August Sander und die Menschen

“Das Wesen der gesamten Photographie ist dokumentarischer Art,” (August Sander, 1931).

Das intensive Studium der Fotografie auch seiner Geschichte brachte mich heute zu August Sander und seinen “Menschen des 20. Jahrhunderts”. Noch nie vorher von ihm gehört, war ich umgehend beeindruckt.
1876 geboren – fotografierte er seit den 20er Jahren die Deutschen. Wenn man seine Kontakte kurz ansieht, wird schnell auch eine künstlerische Heimat klar: zum Beispiel Raoul Hausmann (österr. Dadaist) oder Otto Dix (deutscher Expressionist).
1926 gibt er das erste Buch – Antlitz der Zeit – seiner als vollständig geplanten Arbeit “Menschen des 20. Jahrhunderts” heraus. 60 Porträts von Deutschen, das auf eine Weise unprätentiös und ungekünstelt daherkommt. – Sehr im Gegensatz zu einem zu gleicher Zeit fotografierenden Edward Steichen – zum Beispiel. Die Druckstöcke des Buches wurden von den Nationalsozialisten beschlagnahmt vernichtet. Das wundert nicht, wenn man sich seine Porträts ansieht. Keine Beispiele, wie die Ideologen das deutsche Volk gern dargestellt gesehen haben.
Als exemplarisch für seine Porträtfotografie wird schon erwähntes “Menschen des 20. Jahrhunderts” bezeichnet. Es ist wie ein Zeugnis der Weimarer Republik und ein Querschnitt der Gesellschaft.

august-sander-boxer.jpg

august-sander-mechaniker.jpg

Einen guten Einblick in die Fotografie Sanders gibt es bei masters of fine art/photography // Die Photografische Sammlung bzw. augustsander.de

tags: Deutschland, europa, fotografie, porträt

Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Linkarena Bookmark bei: Seekxl Bookmark bei: Folkd Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Facebook Bookmark bei: Reddit Bookmark bei: Jumptags Bookmark bei: Furl Bookmark bei: Spurl Bookmark bei: Google Bookmark bei: Blinklist Bookmark bei: Technorati Bookmark bei: Ma.Gnolia

Kommentar schreiben