Mal wieder in den Club. Dachte ich, als ich heute im Netz diese Musik von zwei Sardiniern fand. Minimaler Techno mit unwiderstehlichem Zug auf die Dielen. Claudio PRC und Schniner haben diese kurze EP Island Disease im letzten Jahr herausgebracht.

Claudio PRC – So Close (Intoxik 2007) // download der EP beim netten Netlabel

Die Fotos sind von Laura Letinsky und passen nicht zur Musik. Irgend etwas fehlt auf den ihren Fotografien. Kontraste oder Licht, Menschen oder Dinge des Lebens. Manchmal drängt sich alles wo daneben noch viel Platz wäre. Dafür gibt es verlassene Tafeln, leere Zimmer: Meist ist irgendetwas zu hell, überbelichtet. Angetan haben es mir die Fotografien aus Morning and Melancholia (mehr davon in der Edwynn Houk Gallery).

Laura Letinsky

Untitled #18

Laura Letinsky – Associate Professor an der University of Chicago / noch mehr von ihr in der Bulger Calllery. (via Conscientious)

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In Anbetracht einer (wahrscheinlichen) für die nächsten Wochen intensiveren Auseinandersetzung mit Marshal McLuhan bin ich gleich über seine auffallende Behauptung gestossen: dass man von den Medien dasgeiche sagen könne, wie ein Robert Theobald von den Wirtschaftskrisen behauptete. Also machen wir das mal, das Zitat tatsächlich zu Ende zitieren.

Es gibt einen zusätzlichen Faktor, der uns geholfen hat, Medienkrisen in Grenzen zu halten, und das ist ein besseres Verständnis ihrer Entwicklung.

Diesen Vergleich zieht er (indirekt) im Vorwort zu “Die magischen Kanäle” und mir fallen sofort ein paar Fragen ein: Was sind Medienkrisen und kann man Medienkrisen in Grenzen halten?

kaboom coverBei Phlow liefen kürzlich die Top-5 netaudio-Songs. Bei meiner Schwäche für Constellation sprich den leider aufgelösten Godspeed You! Black Emperor oder The Silver Mt Zion war nur logisch, dass mir Kaboom Karavoan sehr gut gefallen müsste. Hat es. Wunderbar schräger Avant-Kammerfolk. Eins-A-Sound für aus dem Fenster schauen und sich kurz der Schwermut hinzugeben, dass das Leben doch irgendwie unbegreiflich ist.

Kaboom Karavan – Short Walk With Olaf (2008, Umor Rex) // my space.

Die Platte gibts Umor Rex, und die geben uns das ganze Album ganz gratis.

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cover blaxrotationistsHouse geht bei mir ab und an über die Playlist – vor allem, wenn es gerade nicht bevorstehendes Partywochenende ist. Eher für so dazwischen. Im Moment ist das eher selten – allzu beliebig kamen mir viele House-Sachen in den letzten zwei Jahren vor. Ausser es handelt sich um stilechtes Material, das alles hat, was so ein House-Track braucht. Seit vergangenen Sommer ist das mit schöner Regelmässigkeit Blaxrotationist.

Netterweise hat Supafeed die kurze Scheibe in bekömmlicher 192er-Form bereitgestellt. Der Partyvorbereitung steht dann schon am Donnerstag – zum Beispiel – nix mehr im Weg.

Blaxrotationists – Strictly Business (Nu bits from da block, Supafeed 2007)

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Ein WordPress-weites Stöckchen. Pling-Plong – es dürften einige Posts zusammenkommen, wenn da mit der grossen Kelle aufgerufen wird. Hier also meine fünf Gründe:

  1. Ohne umfangreiches technisches Know-how kann man mit WordPress eine recht komplexe Internetpräsenz bewerkstelligen.
  2. Die schier endlose Erweiterbarkeit durch Plugins, Widgets, ohne auch nur ein Wort php oder Javascript zu verstehen.
  3. Eine hilfsbereite Community, die innert weniger Stunden aus so mancher Krise gerettet hat.
  4. WordPress bemüht sich permanent, die aktuellen Entwicklungen in der Blogsphere ziemlich schnell umzusetzen.
  5. Ich schätze die Unabhänigigkeit im Design, mit der aus ähnlichen oder gleichen Vorgaben eine solche Fülle an individuellen Anpassungen abgeleitet werden kann.