Der Autor und Poet Broodthaers (1924-1976) kam über Marcel Duchamp zur Groupe Surréaliste révolutionaire, einer surrealistischen Künstlergruppe. Sein Werk durchzieht roterfadenähnlich die Auseinandersetzung mit Wort und Bild und eine schlaue Kritik am Kunst- und Museumsbetrieb im Allgemeinen wie Besonderen.
Ein eigenes Museum, gegründet in seiner Wohnung in Brüssel, war die Antwort auf seine Schlüsse. Seinem Museum für Moderne Kunst, Departement des Aigles widmete er
in Form von verschiedenen Museumssektionen eine Reihe großer Installationen, die zum schönsten und intelligentesten gehören, was in dieser damals noch neuen Gattung bis heute gemacht wurde. (Wikipedia.de)
Zu dieser Sammler-Sammlung hier kommt Marcel Broodthears, weil viele seiner Objekte Fundstücke waren: 1963 entstanden erste Objekte aus Fundstücken wie Muscheln, Eiern, Kohle, Fotos etc.
Marcel Broodthaers, Casserole and Closed Mussels (1964)
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Tate Collection
Seine Kunst wirkt wie die Verknüpfung loser Assoziationen. Er verlinkt unterschiedlichste Materialien und Medien miteinander, die ob dieser Mixtur wieder neue Inhalte und Bezüge produzieren. Gleichsam ein stet wachsender, sich erneuernder Kosmos aus Bedeutungen und Verweisen.
Musée d’Art Moderne Département des Aigles- Section XVII Siècle
Anversa, 1969 – via
luxflux
Marcel Broodthaers bei Wikipedia
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