Cristobal Hara schwingt spanisch nach oben aus

By in europa, fotografie, kultur on 15. Februar 2007

Cristóbal Hara zeichnet ein Spanienbild, dass wir nicht in Hochglanzmagazinen sehen. Das wir als Fremde so auch wahrscheinlich nicht kennenlernen werden. Das Spanien jenseits von Barcelona und Madrid ist irgendwie archaisch geblieben, möchte man meinen – nachdem man seine Bilder gesehen hat. Da riecht es förmlich nach Blut, Weihrauch und verbranntem Fleisch. Und doch kommt einem keine Sekunde die Frage in den Sinn, ob die Bilder künstlich oder gestellt sind. Man kann sie förmlich sehen, die Abwehr gegen Neues, sie sind wie omnipräsent – die alten Rituale und ein kompromissloses Festhalten an Traditionen, die so einer wie mich das Fürchten lehren. Und dann bin ich froh, lebe ich nicht in der spanischen Provinz.

Cristobal Hara shows spain like we would not find it in glossy magazines. the spain beyond barcelona and madrid somehow did stay wild. at least it looks like this looking at his pictures. there is the smell of blood, burned flesh and holy water in it. yet there is no doubt about if the pics are artistique or set up on purpose. the refuse against something new is obvious – the old rituals and a hold on to traditions without compromises is almost scaring me. and i have to say i am glad to live not there.

Foto
Cristóbal Hara – Arcos de la Frontera (1997) // see more georgous images via Few is fine or the guest exhibition in Frank Horvat Gallery.

Cristobal-Hara.jpg

Musik
El Canto del Loco – A Contracorriente // visit the band on myspace or on their homepage.
Prefuse 73 – We go our own way (ft Kazu Blonde Redhead) // at myspace or home.
The White Birch – Your Spain (Come Up For Air, 2005) // homepage.

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