The Legends nicht so legendär
Labrador – das Label von The Legend – war so freundlich, mich zum Reinhören auf das neue Material einzuladen. Habe ich gemacht – und kann das Stückchen Musik hier gern präsentieren. – Ich finde, da kam schön bestechender Pop aus Schweden. Sehr glattgebügelt dieses You won – und deshalb hat man mich noch nicht für das neue Album aus Stockholm gewinnen können. – Ganz im Gegensatz zu dem wesentlich poppigerem Neumaterial von Radio Dept. – aber das ist eine andere Geschichte.
The Legend – You won (Over and Over, 2009) // label:
labrador //
myspace
Kunst im 24-Stundentakt
Als Sommercamp bezeichnet die Galerie Haas&Fischer jene Gelegenheit, bei der 10 Studierende der ZHdK an 10 Tagen ihre Arbeiten präsentieren. Für einen Tag. Jeweils – genauer vom 8. bis 12. und vom 15. bis 19. Juli.
Eröffnet hat gestern Navid Sadrossadat, ein Meisterkommilitione mit Arbeiten, die sich auf seinen Besuch im Irak bezogen – ist aber eh schon vorbei. Ich werde sicherlich nicht jeden Abend in der Galerie verbringen. Soviel zu der Sache mit der Gelegenheit. Ob es eine gute ist, bezweifle ich. Klingt so zwischen Fill-the-Sommerpause und Mach-mir-ein-tolles-Saure-Gurkenzeit-Marketing. Oder schöner gesagt: den Fluss des Erzählens nicht versiegen lassen und immer schön im kommunikativen Umlauf bleiben, selbst wenn das Kreativwirtschaftsunternehmen in den Ferien ist. Tolle Sache das!
Bleibt die Frage, was hat sich die Galerie nur bei diesem Flyer gedacht. Da fällt mir rein gar nichs zu ein. Ausser: unfassbar blöd.
Haas&Fischer, Sihlhallenstrasse 19, Zürich, von 18-23h
tags: galerie, haas&fischer, kunst, ZHdK
Das Museum ruft
Ankündigungen in eigener Sache sind immer ein bisschen ambivalent. Andererseits – so ein Blog in eigener Sache ist ja wie gemacht, eigene Veranstaltungen zu bewerben. – Und dann denke ich, mit wem spreche ich hier eigentich?
Jedenfalls gibt es eine erste Gruppenausstellung anzukündigen, an der ich also teilhabe. Das Kunstmuseum in Bern hat für zwei Wochen freundlicherweise seine Pforte geöffnet – für eine 12köpfige Schar Masteraspiranten.
Mein Thema – wie könnte es anders sein, wenn schon mal die Räume eines Museums zur Verfügung stehen – Institutionen bzw. Institutionskritik. Ich habe die Ehre, zur Eröffnung – neudeutsch Vernissage – mit einer Performance aufzuwarten. Näheres dann am Tag danach. Ansonsten gibt es hier noch ein zweiten Blick auf den Flyer.
tags: Kunstausstellung, Kunstmuseum Bern, Malerei, Master of Fine Arts, Performance, Zeichnungen
Artige Art in Basel
Nach einem Parforceritt durch die Kunst, die dieses Jahr auf der Art|Basel gezeigt wird, muss ich sagen: sehr dekorativ das Ganze. Habe mir sagen lassen, dass ich anderes auch nicht erwarten darf. Das hier ist eine MESSE und keine Ausstellung. Und schwupps bin ich bei so schönen Wortvergleichen wie Messe und Messe – wo gibt’s in Basel so richtig schöne Messe-Liturgie?
Jedenfalls bin ich zwei Tage lang um die Kunst herumgeschlichen. Sehr schön, viel gut Gemachtes. Künstler und Künstlerinnen, deren Arbeiten ich nicht nur nett fand, habe ich mir mal aufgeschrieben – zum später nochmals oder mal wieder anschauen. Reihenfolge: von Dienstag bis Mittwoch oder von unten nach oben.
Robert Rauschenberg, Donald Baechler, Mel Bochner, Cy Twombly, Paco Knöller, Lee Krasner, Jacques Villeglé, Darryl Pottorf, Jenny Holzer, Joseph Kosuth, Louise Bourgeois, Arnulf Rainer, Nalini Malani, Paulo Climachauska, Walter Niedermayer, Joyce Pensato, Charline von Heyl, John Beech / Edward Albee, Matthew Day Jackson, Grayson Perry, AA Bronson, Konstantin Luser, Adrian Piper, David Shrigley, Joachim Koester, Nancy Spyro, Philippe Parreno, Martin Kippenberger, Andreas Hofer, Tonico Lemos Auad, Jakub Julian Ziolkowski, Rirkrit Tiravanija, Martha Rosler, Louise Lawler, Manfred Pernice, Robert Motherwell, Sandra Vasquez de la Horra
tags: art basel, art unlimmited, kunst, kunstmesse, schweiz
Mit Yacht direkt in den Sommer
Es blubbert, pluckert und dann gibt es Eieieia – eine nettes Stück Sommermusik für die Zeit, wenn bereits Stunden am Strand vergangen sind – wichtige Rohstoffe im Oberstübchen langsam wegbruzeln – und die eisgekühlten Getränke einfach nicht bis an den Liegestuhl am Strand gebracht werden.
Yacht – Psychic City (See Mysteriy Lights, Juni 2009) // label:: DFA // via betterPropaganda // artist website
tags: betterPropaganda, DFA records, musik, sommer, Yacht























